Eine Hommage an die Welt des Don Draper

21 06 2015

„Mad Men“? Diese Frage stellte sich mir im Jahr 2008, als ich im neuseeländischen TV die Werbung für diese Serie sah. Eine Serie über die frühen 60er Jahre. Wo Männer noch Shauvinisten waren (okay, sind manche noch heute!), wo Frauen grundsätzlich nur Hausfrauen und nicht geeignet fürs Arbeiten waren, sich absolut jeder die Zigaretten in den Mund steckte und jedes Büro seine eigene Minibar hatte.

Zugegebenermaßen war ich wenig beeindruckt von dieser Serie, ich schaute bei TVNZ nur eine einzige Folge, die mich nicht gerade fesselte. Im Geiste notierte ich die Serie auf meiner Watchlist und beließ es erstmal dabei. Fast 2 Jahre später war mal wieder gähnende TV-Leere im Sommer angesagt, also erinnerte ich mich an „Mad Men“ und begann mit Begeisterung die Serie zu schauen.

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Soviel Liebe zum Detail, die Set-Designer legten wirklich viel Wert auf die Authentizität des Seriensets. Die Serie beginnt in den frühen 60er Jahren. Im May 2015 endete nun die Nostalgie-Serie nach der 7. Staffel sehr zu meinem Bedauern.

Donald Draper (Jon Hamm) ist der Protagonist und Gesicht der Serie. Er ist der Dreh-und Angelpunkt. Die Kamera liebt sein Gesicht, das oft in Nahaufnahmen gezeigt wird. Die Geschichten drehen sich um die Werbeagentur Sterling & Cooper (zwischenzeitlich Sterling, Cooper, Draper, Price oder Sterling & Partners) an der Madison Avenue in New York und deren Angestellten. Da wäre zum einen die ehrgeizige Peggy Olson, die von der einfachen Sekretärin zum Copy Writer aufsteigt. Joan Halloway, die dralle Chefsekretärin, die jedes Klischee der früheren 60er Jahre bedient. Roger Sterling, der Agentureigner, der meiner Meinung nach, die besten Sprüche der Serie bekommt. Als Letztes dann noch Pete Campbell, machthungrig, schleimig und höchstgradig unsympathisch.

Don ist als Creative Director dafür verantwortlich die Werbeideen an den Kunden zu bringen. Privat erfährt man im Laufe der Staffeln mehr über das Leben des Protagonisten. In der Pilotfolge erhält man den Eindruck, dass Don ein New Yorker Lebemann ist und der sich wild durch die Gegend vögelt. Am Ende von Folge 1.02 fährt er brav mit dem Zug nach Hause in seinen New Yorker Vorort, wo man auf seine Frau Betty und die beiden Kinder Sally und Bobby trifft.

Außerdem ist Don gar nicht Don, sondern eigentlich Dick Whitman, der während des Korea-Krieges sich für seinen toten Sergeant ausgibt und so zu Kriegsehren kommt.

Jon Hamm verkörpert Don einfach nur phänomenal. Leider glaube ich nicht, dass Jon nach unzähligen Emmy und Golden-Globe-Nominierungen die Trophäe für die finale Staffel entgegen nehmen kann. Es gibt leider zuviele andere sehr gute Anwärter wie z.B. Jonathan Rhys, Mads Mikkelsen oder Peter Dinklage.

Nun, ich möchte nicht zuviel über die Handlung der Serie verraten, da sich vielleicht noch manche die Serie im Nachhinein „reinziehen“ wollen. Von meiner Seite aus ist die komplette Serien-Box bereits bei Amazon.co.uk reserviert.

Schaut „Mad Men“, wenn ihr auf Retro und ausgezeichnete Schauspielkunst steht!

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Durchhalten, Leute! Sommerserien Nachlese

24 08 2012

Noch knappe 4 Wochen und die TV-Season hat uns wieder. Gott sei Dank werden manche sagen. Obwohl mein Seriensommer auch nicht schlecht war. 2 neue Serien habe ich angefangen zu schauen und werde diese auch nächstes Jahr in meinen Serien-Schedule übernehmen.

Wie war der Sommer bisher?

True Blood, Staffel 5, HBO

Die neue Staffel von „True Blood“ (Staffel 5) ist wider Erwarten sehr gut. Ich hatte am Anfang Mühe diesen ganzen Sanguista-Mist zu verstehen (an meinem Englisch lag´s nicht), aber nun liegt die Staffel in den letzten Zügen (Serienfinale nächsten Sonntag) und die Storyline nimmt an Fahrt auf. Bill und Eric als best buddys am Anfang war die beste Bromance-Performance seit J.D und Turk von „Scrubs“.  Die doofen Storylines über Feuerdämonen aus Irak und Lafayette wurden Gott sei Dank schnell beendet. Nun bin ich auf das Ende gespannt. Damit haben die Autoren Staffel 4 nämlich gehörig versaut letztes Jahr. Man kann nur hoffen, dass sie den guten Russell leben lassen (tolle Schauspielperformance!).

Falling Skies, Staffel 2, TNT

Was habe ich mit mir gerungen, ob ich der Serie noch eine zweite Chance geben soll. Staffel 1 fand ich furchtbar, aber was tut man nur als Serienjunkie ohne neuen Serienstoff? Also habe ich doch angefangen den „Mist“ zu schauen. Fazit nach 10 Folgen: Nicht ganz so schlimm wie Staffel 1, ein paar Folgen waren ganz gut, aber im Großen und Ganzen wissen die Autoren nicht so recht, was sie mit den Charakteren machen wollen. Die Handlungen von einzelnen Protagonisten sind für normale Menschen oft nicht nachzuvollziehen.

Tom Mason (Noah „Dr. Carter“ Wyle) schafft es also heile aus dem Raumschiff der Außerirdischen rauszukommen, mithilfe eines Rebellen-Skitters, der versucht die 2nd Mass für seinen Kampf gegen die „Overlords“ zu gewinnen. Dazwischen gibt es ein paar Folgen mit viel gehaltlosen Blabla. Die Mason-Boys schießen sich wieder einmal unverletzt aus sämtlichen prekären Situationen. Die Frauen in der Serie sind entweder hysterisch (ich sage nur Alien-Insekten Invasion Folge 7), besessen (die ferngesteuerte Karen überlebt auch ALLES) oder … schwanger (wie vorhersehbar, Frau Doktor). Der Showrunner von „Falling Skies“ wechselte zwischen den Staffeln und das merkte man Staffel 2 auch an. Wie gesagt, ein paar gute Ansätze waren dabei. Die Idee einer Skitter-Rebellion ist ein guter Ansatz, gabs aber auch schon zuhauf in anderen Sci-Fi-Serien („V“), der Cliffhangar am Ende macht allerdings ein wenig neugierig auf Staffel 3 (Verlängerung schon bekanntgegeben, da fragt man sich echt, wer schaut den Rotz? – außer mir 😉

Meine Seh-Empfehlung: Wer eine Einschlafhilfe braucht ist gut bei „Falling Skies“ aufgehoben, wenn man zumindest etwas Spannung haben will, der schaut Folge 6 und 9!

Political Animals, USA Network

Eine meiner Neuentdeckungen diesen Sommer. Die 6-teilige Serie dreht sich um Elaine Barrish, Außenministerin der USA und ihre Familie. Ich fand die Serienidee nicht schlecht, Politik mit Soap Opera zu verbinden, allerdings auf hohen Niveau. Sigourney Weaver spielt Elaine, Ciaran Hinds ihren untreuen Ex-Ehemann und noch dazu Ex-US-Präsident. Der Cast ist durchgehend gut besetzt, allerdings bedient man sich an ein paar Klischees: der schwule, drogensüchtige Sohn, der andere mustergültige Sohn, der seine (magersüchtige!) Verlobte dann doch betrügt, die neugierige Journalistin mit Bindungsängsten und die Großmutter, die an der Flasche hängt. Meine Frage ist, braucht man das wirklich? Ich denke, normale Charaktere ohne Probleme hätten es auch getan, aber dann wäre es ja auch keine Politik-Soap. Frau Weaver macht ihre Sache sehr gut und ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung in Staffel 2.

Breaking Bad, 5. Staffel, AMC

Was für eine geniale Staffel bisher! Wer hätte gedacht, dass sich die Serie Staffel für Staffel immer mehr steigert. Mit die beste Serie, die je im Fernsehen lief. Schade, dass die letzte Staffel 5 zweigeteilt wird, nächste Woche kommt also das Zwischenstaffel-Finale, bevor die letzten 8 Folgen ab März laufen werden. Bryan Cranston spielt einfach nur so genial. Inzwischen nennt sich Walter White „King“, der König des blauen Meths! Statt in der passiven Rollen des Drogenherstellers zu sein, steigt er nun auf zum Dealer und Distributor. Was für eine Steigerung seines Charakters. An seiner Seite sind Jesse (Aaron Paul) und der Auftragskiller Mike. Ich weiß leider noch nicht, wer das Zwischenfinale nicht überleben wird, aber ich rechne ganz stark mit Mike. Wer noch nicht mit „Breaking Bad“ angefangen hat, sollte das schleunigst tun. So eine geniale Serie sollte man nicht verpassen!

The Newsroom, HBO

Ebenfalls eine neue Sommerserie, geschrieben von Alan Sorkin („The West Wing“). Die Serie dreht sich um Will McAvoy (Jeff Daniels), einem News-Anchorman bei einem privaten Kabelsender. Nach einem Ausraster während einer politischen Debatte, wird er erst einmal auf Eis gelegt. Als er aus seinem Zwangsurlaub zurückkehrt, haben viele seiner Angestellten in der Nachrichtenzentrale gekündigt. Mackenzie (Emily Mortimer) seine Ex-Freundin wird ihm als Executive Producer vor die Nase gesetzt. Die News-Sendung erhält eine neue Ausrichtung und wider Erwarten wird die Sendung ein voller Erfolg.

Die Serie orientiert sich an aktuellen Nachrichten-Ereignissen der letzten 2 Jahre (Fukushima, Deep Water Horizon) und macht die Serie sehr authentisch. Auch hier wird die Serie von den hervorragenden Schauspielern mitgetragen. Wer Interesse an Politik und dem Newsgeschäft hat und „The West Wing“ liebte, wird sich auch in diese Show verlieben. „The Newsroom“ wurde bereits für eine 2. Staffel verlängert und ich freue mich schon auf den nächsten Sommer.

Game of Thrones, 2. Staffel, HBO

Dazu muss ich nur schreiben: einfach nur genial! Peter Dinklage (Tyrion) hätte sofort wieder einen Emmy/Golden Globe verdient. Man ist etwas abgewichen vom 2. Buch und für die Nicht-Buchleser waren vielleicht die unterschiedlichen Charaktere und Handlungsstränge etwas zuviel. Aber hey! Das ist einfach DIE Fantasy-Serie im Moment! Man kann sie auch nicht mit einem anderen Fernseh-Format vergleichen. Vielmehr würde ich sie mit „The Hobbit“ gleichsetzen.

So, dann zähl ich jetzt mal die Tage runter, bis es wieder losgeht mit dem neuen Fernsehjahr 2012/13 🙂

Und ich bin dann erst einmal 3 Wochen im fernsehlosen Urlaub

Tschööö

Der TV-Junkie





Sommer-Watchlist

23 05 2012

Seit dieser Woche ist das TV-Programm extrem langweilig geworden. Grund: Das lang prophezeite Ende der TV-Season 2011/12!

Mit was soll man sich jetzt die nächsten 4 Monate beschäftigen? Nun… es gibt ja einige Sommerserien, die aber hauptsächlich im Cable-TV laufen. Was da heißt „nur“ 12 oder noch weniger Episoden.

Nun, bin ich ja schlau und habe mir jetzt für die TV-lose Zeit ein paar Serien aufbewahrt, die ich bis jetzt noch nicht sehen konnte.

1. Revenge (ABC):

Seit letzter Woche schaue ich jetzt „Revenge“ und da ich krankheitsbedingt im Moment das Bett hüten muss, habe ich die komplette erste Staffel schon fast fertig. In Revenge geht es um die junge Emily Thorne (Emily VanCamp), die ihren wirklichen Namen Amanda Clarke ablegte um einen Rachefeldzug gegen die Familie Grayson zu führen. Emily´s/Amanda´s Vater wurde vor 15 Jahren böse mitgespielt. Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt als Geldwäscher für Terroristen. Der wahre Täter war allerdings Conrad Grayson, der durch geschickte Intrigen dafür sorgte, dass David Clarke verurteilt wurde. Clarke starb dann anschließend im Gefängnis. Emily, inzwischen reiche Erbin, kauft sich das Nachbarhaus der Graysons in den Hamptons und freundet sich mit dem Sohn, Daniel Grayson an. Nach und nach rächt sie sich an denjenigen, die damals dafür sorgten, dass Emilys Vater ins Gefängnis kam.

Review: Eine extrem intelligente Serie, bei der man auf jede weitere Folge sehnsüchtig wartet, sehr spannend. Emily VanCamp spielt den blonden Rache-Engel wirklich sehr gut. Auf jedem Fall sehenswert!

2. Sherlock (BBC)

Die Serie läuft ja schon seit einem Jahr auf der ARD, aber ich bevorzuge doch die englische/britische Originalversion. Ich bin auf jedem Fall auf die Serienumsetzung gespannt. Cumberbatch als Holmes und Martin Freeman als Watson sollen einfach nur phänomenal sein. Herr Freeman spielt ja auch im Dezember Bilbo Baggins im „Hobbit“. Also definitiv auf meiner Sommerwatchlist…

3. Hit & Miss (SKY1-UK)

Vor 4 Wochen startete „Hit & Miss“ beim englischen Pay-TV-Sender SKY1. Es geht darin um die Auftragskillerin Mia (Chloe Sevigny). Mia ist eigentlich ein Mann lebt aber schon seit einer ganzen Weile als Frau, ist also eine Transsexuelle. In der ersten Folge erfährt sie, dass ihre Ex-Frau gestorben ist und das sie einen 10-jährigen Sohn namens Ryan hat, von dem sie nichts wusste. Sie besucht die Farm, auf der auch die anderen 3 Kinder ihrer Ex leben. Die Teenager Riley und Levi, sowie Nesthäkchen Leonie. Mia beschließt sich um die Kinder zu kümmern, was natürlich auch Probleme hinsichtlich ihres Berufs bedeuten kann.

Ich muss sagen, einfach eine fantastische, britische Serie. Alle Charaktere sind fantastisch besetzt, allen voran Chloe Sevigny. Ein unbedingtes Must-Watch in diesem Sommer! Ich bin gespannt, wie es weitergeht…





Auf meiner derzeitigen Watchlist….

23 04 2012

Noch knappe vier Wochen bis die TV-Season 2011/12 beendet ist. Zeit für mich, sich nach Alternativen für den kommenden Sommer umzusehen.

1. Lost Girl
Letztes Wochenende habe ich nun mit „Lost Girl“ angefangen. Eine kanadische Fantasy-Serie, die gerade für eine 3. Staffel verlängert wurde. Als ich in Vancouver lebte, hatte ich schon einmal die ersten 4 Folgen gesehen, dann aber aufgrund meines busy schedule musste ich das Ganze abbrechen.
Die Serie dreht sich um Bo, die ihr Elternhaus mit 18 Jahren verlassen hat, nachdem sie ihren Freund während des Sex getötet hatte, indem sie seine Lebenskraft aufsaugte. Seitdem weilt sie nie lange an demselben Ort und kann sich ihre Fähigkeiten nicht so richtig erklären. Eines Abends begegnet sie Kenzi, die fast vergewaltigt wird. Bo rettet sie, tötet aber den Angreifer. Auf diesem Mord wird der Detective Dyson aufmerksam. Er weiß, welcher Spezies Bo angehört. Sie ist eine Fae und zwar ein Sucubus. Dyson ist ein Werwolf. Dyson spürt sie auf und klärt sie über ihre Lage auf. Es gibt die helle und dunkle Seite der Fae und eigentlich sollte man sich für eine entscheiden. Bo entscheidet sich für keine. Zusammen mit Kenzi gründet sie eine Detektei, die übernatürliche Fälle übernimmt. Bo versucht ihren Drang, Menschen während des Sex die Lebenskraft zu entnehmen, zu bekämpfen… mit Erfolg.
Okay, wer jetzt die Inhaltsangabe liest, wird etwas an „Buffy“ (Kämpferin für das Gute) und „Angel“ erinnert. Ganz ehrlich, die Serie hat was. Ich habe dieses Wochenende Staffel 1 durchgeguckt und bin doch begeistert. Definitiv eine Guilty-Pleasure-Serie für Zwischendurch!

2. The Client List
Die Serie lief erst vor 2 Wochen auf „Lifetime“ an. Im Moment probiere ich sie noch an wie ein Handschuh. Ich habe mich noch nicht ganz entschieden, ob ich sie weitergucke. Aber die ersten 2 Episoden waren nicht so schlecht.
Riley (Jennifer Love Hewitt) wird von ihrem Mann Kyle verlassen. 2 Kinder, ein Haus auf Raten, ihr bleibt nichts anderes übrig, als zu arbeiten. Die ausgebildete Masseuse bekommt einen Job, in einem Massagesalon der besonderen Art, wo man  den männlichen Kunden gerne noch  „Extra-Annehmlichkeiten“bietet.
Okay, die Beschreibung klingt relativ simpel und einfach gestrickt. Aber die Charaktere sind es wert die Serie weiterzugucken. Eine Empfehlung spreche ich aber noch nicht aus!

Das war´s mal wieder, heute läuft wieder die inzwischen 4. Folge von „Game of Thrones“, „Mad Men“ und „The Borgias“.
Gruß
Euer TV-Junkie
Katrin





To whom it may concern…

4 04 2012

Ein kurzes Gedankenspiel zum Thema Filesharing, Downloads und Streamen von US-Shows. Leider hat es mich jetzt auch erwischt, gestern kam ein Brief von Anwalt X, dass sie Geld von mir wollen und nicht zuwenig. Tja, das sind die Schattenseiten eines TV-Junkie-Daseins. Ganz ehrlich habe ich schon damit gerechnet. Obwohl „er“ (der Feind) mich genau bei dem einen Mal erwischt hat, wo ich seit langem mal wieder was geladen hatte.

Tja, Pech hat jeder mal… Jetzt geht es also los, Anwalt ist eingeschaltet und bittet heute abend zum Gespräch. Urheberrechtsverletzung ist eine große Sache, ich verstehe, aber mal ehrlich, Leute! Die Serie war englischsprachig, wird in D zwar bald ausgestrahlt (wahrscheinlich unbarmherzig zusammengeschnitten und läuft auf Deutsch -igitt), aber come on! Fangt die großen Fische, nicht jemand, der sehr sporadisch runterlädt! Vielleicht sollte ich auf meine Tätigkeit hier verweisen. Mein Blog dient dem Allgemeinwohl, um gute Fernsehunterhaltung zu präsentieren. Naja, das wird wohl kaum auf meiner Plus-Seite notiert werden.

Hätte ich genügend Rechtsschutz würde ich es auf einen Streit vor Gericht ankommen lassen. Ich gegen den Rest der Welt. Ich, die Behüterin der fantastischen internationalen Serienformate gegen das schnöde Deutschland. Das ist auch mit ein Grund, warum ich dauerhaft in einem anderen Land leben möchte, einfach schauen, was ich will, wann ich will und überhaupt. Aber das sind nur unbedeutende Gedanken einer unbedeutenden Person, die jetzt wegen etwas Unbedeutendes zur Kasse gebeten wird. Die Zombies waren teuer erkauft… 😉





Neue Serien der TV-Season 2011/12: Meine Favoriten Teil 3: ONCE UPON A TIME

18 03 2012

Eine weitere Serie, die mir bereits schon bei der Vorstellung auf der Comic-Con gefallen hatte, ist „Once upon a time“. Eine von ABC-produzierte Märchen-Serie. Ich fand das Serienkonzept wirklich sehr interessant. Wie kann man das umsetzen? Märchen sind doch was für Kinder. Der Trailer im August sagte mir noch mehr zu und so erwartete ich den verspäteten Serienstart Anfang November und wurde nicht enttäuscht.

Und darum geht es: Emma Swan (Jennifer Morrison aus „House“) ist eine Einzelgängerin und findet nicht so richtig den Platz in der Welt. Eines Tages steht Henry vor Tür, ihr leiblicher Sohn, den sie vor 10 Jahren zur Adoption freigab. Er erzählt ihr ganz Unglaubliches. Sie ist in Wirklichkeit die Tochter von Schneewittchen und Prince Charming und wurde von der Märchenwelt in die Jetzige katapultiert. Henry wohnt in dem kleinen Ort Storybrooke, wo alle Märchencharaktere verzaubert sind und sich nicht an ihr früheres Leben erinnern können. Henrys Adoptivmutter ist die Bürgermeisterin Regina Mills alias die böse Königin. Emma glaubt Henry natürlich kein Wort und fährt ihn zurück nach Hause. Irgendetwas hält sie jedoch in Storybrooke, sodass sie erst einmal dort bleibt um mehr Zeit mit Henry verbringen zu können.

Jede Folge behandelt immer eine Märchenfigur und spielt in der Jetzt-Zeit als auch in der Märchenwelt. Die Drehbücher sind wirklich fantastisch geschrieben und es macht sehr viel Spaß zu zuschauen. Die fantastische Landschaft rund um Vancouver ist Schauplatz der Märchenwelt-Szenen, während Storybrooke, Maine eigentlich Steveston, British Columbia ist.

Im Moment werden in den USA die Serienverlängerungen bekannt gegeben und da die Quoten von „Once upon a time“ sehr gut sind, wird es höchstwahrscheinlich eine zweite Staffel geben. Leider hat sich für diese fantastische Serie noch kein deutscher Abnehmer gefunden, das wird sich hoffentlich bald ändern. Die Serie ist wirklich sehr empfehlenswert!





Alles Kardashian, oder?

16 03 2012

Ja ja, ich muss zugeben, ich bin sehr anfällig für Realityserien über irgendwelche unbedeutenden US-Starlets, Sänger, Schauspieler usw.

Jahrelang verfolgte ich die wahrhaft spannenden Abenteuer von Kim Kardashian und ihrer armenischen Sippe. Hirnlos-TV nenne ich das ja gerne. Und manchmal braucht man sowas, Sendungen um das Hirn abzuschalten. Mit einer meiner guten Vorsätze für das Jahr 2012 war, diesen hirnlosen Quatsch aus meiner Watchlist zu streichen. Gar nicht so einfach, denn man möchte doch wissen wie es mit Kim, Kourtney, Khloe, Kylie, Kendal und Kris weitergeht (jahaaa die schreibt man alle mit K!). Doch ich habe zumindest den Absprung bei den Kardashians geschafft. Neben der Hauptshow „Keeping up with the Kardashians“ und den Spinoffs „Khloe & Lamar“ und „Kim und Kourtney take New York“ habe ich ganze 3 Stunden mehr Freizeit. Diese kann ich jetzt erstens für anspruchsvollere Serien verwenden , zweitens natürlich als Freizeit vom Fernseher nutzen oder drittens … zurück zur „Jersey Shore“ wandern.

Also alles in allem, kann ich mich doch glücklich schätzen das Kapitel Kardashian abgeschlossen zu haben, oder? Hmm naja, Entzugserscheinungen sind auf jedem Fall erkennbar.

Aber im Leben eines TV-Junkies muss man auch Abstriche machen und hirnlosen Schrott zu streichen ist doch sehr löblich. 2011 habe ich bereits den Absprung bei „Kendra“, „Jersey Shore“, „Real Housewives of…“, „Cake Boss“ und „Tori & Dean“ geschafft. Qualität statt Quantität!!!

In diesem Sinne, tschakkaaa!